Episode 64 – „Ein Spiel dauert 90 Minuten – besser aber mehr“

Mrz 13, 2015

„Es kommt nicht auf die Länge an“ – das ist nicht nur ein Spruch, den Cinemaware-Produzent Sven von seiner Freundin kennt, sondern er trifft auch auf Spiele zu. Zumindest scheint Spielspaß-Thermometer Jo diese Ansicht zu vertreten. Wobei … das in der heutigen Zockersalat-Folge lange diskutierte Filmspiel „The Order – 1886“ scheint diese Formel Lügen zu strafen. Was Zocker-Papa Jochen und der einfühlsame Erfolgsentwickler und notorisch nachhakende Nadim zur nötigen Länge eines Spiels und „Value for money“ zu sagen haben, erfahrt ihr in 94 Minuten liebevoll abgeschmeckter Podcast-Unterhaltung.

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5 Comments

  • Ah, die Konzern Apologeten wieder einmal mit den großen Entschuldigungen und Relativierungen am Werk.

    https://www.youtube.com/watch?v=bN7HwemK2yg

  • Ein normaler Arbeitnehmer hat 300 Euro im Monat für Freizeit und Urlaub, d.h. weniger als 3 Euro pro Stunde Freizeit. Wenn The Order 1886 nach 6 Stunden, also 18 Euro Gegenwert ausgelutscht ist, muss man wegen dem Kaufpreis von 60 Euro die anderen 42 Euro durch sparsame Freizeit ausgleichen, oder man gerät auch auf dem Konto ins Soll. Ist The Order 1886 es wirklich wert, danach noch 14 Stunden Free-TV zu gucken, oder ein ganzes Wochenende zu verpennen, bis das Freizeitkonto wieder eine rote Null zeigt? Ich sage nein!
    Da Ihr Kino erwähnt: meine letzten Kinobesuche waren „Re-Runs“ für 1.50-2.50 Euro, also ein Preis, den sich der Normalverdiener leisten kann, ohne Freizeitschulden zu machen.
    DVDs dürfen gerne bis zu 10 Euro kosten, wenn der Film einen hohen „Replay“-Wert hat, sonst nicht. Sonst wartet man auf die Aufführung im Free-TV.
    Leider sind neben Kino und Vollpreisspielen auch viele andere Freizeitaktivitäten preislich totaler Freizeitluxus und der Preis dafür heißt Verbraucherkredite oder übermäßiger Konsum von Privatfernsehen …

  • Jo, Du willst nach Berlin ziehen ? Das ist ja toll :) Zieht Spieletipps dahin oder wie machst Du das dann ? Vielleicht kann man sich mal auf nen Bier treffen, wäre super…

  • Hier ein Comment zu „Mord mit Aussicht“.

    Das wird im dem kleinen Eifeldörfchen „Kallmuth“ gedreht. Kreistechnisch gehört das zu Mechernich, aber von der Lage her ist die Stadt Kall viel näher! Liegt wirklich mitten in der Eifel. Mit den Öffis kann man nicht dahin. Da muss man eine Station vor Kall (Scheven), aussteigen, und die restlichen ca. 6 KM zu Fuß oder so gehen. Aber vorsicht, die Station Scheven wird nur einmal die Stunde angefahren. In diesem Dorf gibt es auch einen Überregionalen „St. Gerogsritt“, der einmal Jährlich im Mai Stattfindet. Ist irgendwas Kirchliches… Ansonsten ist es ein ganz normales Eifeldorf. Ca. 300 Einwohner. Keine Infrastruktur. Die hälfte die da wohnen sind Bauern. Internet gibts wenn nur DSL 1000. Aber es bietet sich durch die vielen Ackerflächen gut an. Wer mal mit dem Auto durch die gegend fährt, fahrt um Mechernich rum, richtung Eiserfey (an Vussem vorbei) und irgendwann kommt ihr (auch nur Versteckt) durch das Dorf.
    Um wieder auf die großen Themen zu kommen, Kallmuth gehört zum Kreis Euskirchen, was auch der Mittelpunkt der Eifel ist. Also keinen Eifelbesuch (trotz Bad Münstereifel, oder das Felsennest der Westfront des Führers bei Rodert oder eben Kallmuth, Euskirchen ist für diese Leute DAS Paradies ;-))

  • Sven, die neue Aufnahme ist doch ewig im Kasten, warum sitzt Du bloß immer so lange da drauf? Vorschlag: Du hast so viele Fans, Freunde und Follower von denen bestimmt auch viele die Tonspuren im Handumdrehen schneiden können. Starte doch einfach einen Aufruf, wer das in Zukunft freiwillig machen möchte und gut ist. Hat bei der Webseite doch damals auch geklappt. Die langen Wartezeiten nach der Aufnahme jedes Mal sind wirklich nervig und unnötig.

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Hallo Besucher und willkommen zum Zockersalat, den etwas anderen Spielepodcast. Etwas anders? Richtig, Zockersalat ist erstmal unabhängig und bietet einen Blick auf die Spielebranche aus verschiedenen Perspektiven. Da hätten wir den gemeinen Zocker vertreten durch Jochen Peters, Nadim Affani einen jungen Spieleentwickler, Joachim Hesse als erfahrener Spieleredakteur und Sven Vößing der durch die Sendung moderiert.